Teambildung

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Teambildung2018-07-17T01:40:58+00:00

Da über das System der Psychosomatischen Energetik festgestellt werden kann, welche Grundstruktur ein Lebewesen hat, also welchen Charakter, ist es daraus folgernd ein Leichtes, hieraus interessante Schlüsse zu ziehen. So gibt es Grund-Strukturen, die ein Miteinander quasi kinderleicht machen, oder auch von vornherein gewisse Probleme vorprogrammieren. Sicher ist da jeder Einzelfall individuell zu betrachten – gewisse Linien sind aber immer wieder zu erkennen.

Kennt man die Fallstricke im eigenen System und in dem des Partners, ist der erste Schritt für gegenseitiges Verständnis getan. Wenn ich anfangen kann, über mich und meine Fehler auch mal zu lachen, mich selbst nicht so ernst zu nehmen, wenn ich einfach VERSTEHEN kann, wieso ich und/oder mein Gegenüber so und nicht anders reagiert, fällt Team-Arbeit einfach leichter.

Mensch zu Mensch

Egal ob Freundschaft, Ehe, Partnerschaft, egal ob beruflich oder privat – die Wechselwirkungen zwischen zwei (oder mehr) Menschen sind unser täglich Brot. Und je mehr man davon verstehen und nachvollziehen kann, je leichter wird es für uns im Alltag oder auch in speziellen Situationen.

Manchmal hilft es auch ungemein, wenn man als Mutter endlich verstehen kann, wieso sich die beiden Kinder mehr streiten, als sich verstehen, wieso aber bei der Freundin alles so anders läuft. Wieso kommen deren Kinder offensichtlich besser miteinander klar? So mancher Selbst-Vorwurf konnte auf diesem Weg schon aus dem Weg geräumt werden, so manche Kinder-Erziehung besser und sinnvoller von statten gehen.

Wir sind alle individuell und was für den einen gilt, muss noch lange nicht für den anderen gelten. Weder in der Erziehung, noch im Zusammenleben, weder in der Schule oder im Beruf noch im Privatleben.

Mensch zu Tier

„Wir bekommen einen Hund“ – alternativ auch ein Pferd oder eine Katze. An sich ist das ein Grund zur Freude, leider ist aber dieses Tier auch manchmal ein regelrechter Fehlgriff. Der Hund ist auf einmal „dominant“, das Pferd bringt einem das Fürchten bei, die Katze fällt die Kinder an …… Beispiele gibt es derer viele, die ihre Basis sehr oft allein nur in der Tatsache haben, dass da Grund-Charaktere einfach nicht zusamnmen passen und je nach Erfahrung, je nach Geduldsfaden oder auch nach anderen Kriterien bemessen, kämpft man sich dann manchmal jahrelang durch unbefriedigende Mensch-Tier-Beziehungen.

Wenn ich als Rudelführer weiss, wie mein Hund „tickt“, wenn ich seine Schwachstellen kenne, wenn ich weiß, wovor er eher Angst hat oder wo er vermutlich keine Probleme haben wird, wenn ich weiß, wo seine Belastungsgrenzen liegen, wenn ich seine körperlichen Schwachstellen besser einsortieren kann, dann erleichtert das nicht nur auf dem privaten Bereich die Tierhaltung, auch im Sport (Hunde, Pferde) macht es durchaus Sinn, kompatible Teams zusammen zu stellen.

Die bekannten Sprüche „Man kann ohne Hund leben – es ist nur sinnlos“ und anderes mehr aus diesem Sektor, sind nett zu lesen und treffen für einen Großteil der Familien-Tiere auch zu, aber eben nicht für alle. Wenn ein Haustier zur Belastung wird, wenn es zum Streitobjekt oder anderem degradiert wird, wenn es „nur Probleme macht“ und am Ende dann ausgesetzt wird, im Tierheim landet oder sich niemand mehr so richtig um es kümmern mag, läuft etwas schief. So manches davon kann man sich ersparen, achtet man von Anfang an auf die „passende Zusammenstellung“.

Im Sport sind gute Teams schier unschlagbar. Mein Hund oder Pferd kann Leistung bringen, weil ich seinen Trainingszustand einfach abrufen kann, oder es bringt Leistung weil es ihm wirklich Spaß macht, weil es MIR gefallen möchte, weil es eine Art Eigen-Motivation hat usw. Dreimal dürfen Sie raten, welche Teams auf Dauer erfolgreicher sein werden – und zwar mit weitaus mehr Spass!

Wir selbst sind ein gutes Beispiel für „Vorab-Tests“: bei einem bestehenden Rudel aus Wolfshund-Rüde und Schäferhündin bedurfte es einer gewissen Grundstruktur bei Hund Nummer drei, damit die Integration dieses Neuankömmlings stressfrei und auch auf Dauer belastungsfrei gewährleistet war.

Jeder, der in unser Haus kommt, kann sich selbst ein Bild davon machen, wie friedlich und entspannt drei solch große Hunde miteinander umgehen.